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03.12.2009

Haus und Keller bilden eine Einheit

Warum in punkto Energieeffizienz auch die Wahl des Kellers wichtig ist

Bad Honnef. Bei einem Puzzle müssen die einzelnen Teile genau ineinander greifen. Ähnliches gilt beim Bau eines Eigenheims und der Wahl des passenden Kellers. Um optimale Energieeffizienz zu erreichen, müssen die Wärmeverluste nicht nur im Haus, sondern vor allem beim Übergang vom Erd- zum Untergeschoss möglichst gering gehalten werden. Dies wird erreicht, indem Haus und Keller maßgenau aufeinander abgestimmt werden. Deshalb rät Hans Braun, Vorsitzender der Gütegemeinschaft Fertigkeller (GÜF): „Wer sich für ein Holz-Fertighaus entscheidet, der sollte unbedingt auch einen Fertigkeller mit einplanen“.

Eine Minimierung von Wärmeverlusten sollte nicht nur wegen der anfallenden Energiekosten angestrebt werden. Wer in den Genuss eines KfW-Förderkredits kommen möchte, der muss auch den Übergang vom Haus zum Keller energetisch im Griff haben. Insbesondere bei einem offenen Treppenhaus muss die Schnittstelle von vornherein professionell geplant und koordiniert werden. „Dabei sind die GÜF-Mitglieder die idealen Ansprechpartner. Sie arbeiten seit vielen Jahren eng mit den führenden deutschen Fertighausherstellern zusammen, sagt Hans Braun.

Maßgenau durch industrielle Vorfertigung
Die Fertigbauelemente werden bereits im Werk pass- und maßgenau aufeinander abgestimmt, so dass sie auf der Baustelle nahtlos ineinandergreifen. Eben genau so wie bei einem Puzzle, nur dass die Freude beim Bauherren deutlich länger anhält. Der Fertigkellerhersteller sorgt dafür, dass alle Anschlüsse an der Schnittstelle Unter- und Erdgeschoss problemlos passen. Auch die Dämmung des Kellers sollte ähnliche Effizienzansprüche wie die eines modernen Holz-Fertighauses erfüllen. Dank der industriellen Vorfertigung weisen die einzelnen Fertigelemente eine sehr hohe Betonqualität auf. Die Elemente werden so groß wie möglich hergestellt, um die Anzahl der Fugen zu minimieren und so die Wärmeverluste gering zu halten. Die Elemente sind zudem sehr eben und haben keine überstehenden Kanten oder Ecken. Dadurch kann die Abdichtung genau aufgebracht werden. Durch die Verwendung von wasserundurchlässigem Beton ist ein optimaler Schutz gegen das Eindringen von Grund- oder Sickerwasser gewährleistet.

Ein Fertigkeller wird immer häufiger als Wohnraum genutzt
„Wir Kellerbauer sehen unser Produkt nicht mehr nur als Nutzfläche unter dem Haus. Ein Keller muss heutzutage ähnliche Anforderungen erfüllen wie ein Wohnraum“, weiß Braun. Es komme schlicht darauf an, wie man ihn nutzen will. Bei gleicher Qualität und Ausstattung bietet ein ausgebauter Wohnkeller viel Zusatzraum für Hobby-, Sport- oder Wellnessaktivitäten. So kann mit gerade einmal 10 Prozent Mehrkosten der Wohnraum um 40 Prozent erweitert werden. „Bei einem GÜF-Güte-Keller kann sich der Bauherr sicher sein, einen qualitativ hochwertigen Keller mit optimaler Dämmung zu erhalten“, verspricht Braun. Mit dem RAL-Gütezeichen weisen die GÜF-Mitglieder regelmäßig nach, dass sie nur zugelassene und geprüfte Baustoffe verwenden.
 


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